Die französische Fotografin Ludivine Large-Bessette zeigt in Ihrer Soloausstellung die Serien Soudos im Projektraum und Regained Bathers im Lichthof. Die Ausstellung ist Teil des PORTRAITS – Hellerau Photography Award Satelliten Programms

Wir freuen uns auf dieses erste parablau Ausstellung nach dem Lockdown.
Bitte meldet Euch für einen Besichtigungstermin hier an!  Ab 6.4. benötigt Ihr zusätzlich ein negatives Testergebnis.

Ludivine Large-Bessette (*1987) absolvierte ihr Studium an La Femis, der bedeutendsten Filmhochschule Frankreichs. Schon sehr früh interessierte sich die Künstlerin für den Körper und die Performance. Die Entdeckung des zeitgenössischen Tanzes markierte einen Wendepunkt in ihrer künstlerischen Arbeit. Heute entwickelt sie Arbeiten im Grenzbereich von Video, digitaler Kunst, Fotografie und zeitgenössischem Tanz und arbeitet regelmäßig mit Tänzerinnen und Tänzern zusammen.
Ihre Arbeiten wurden auf Foto- und Filmfestivals geschaffen und/oder ausgestellt (Addis Foto Fest, Présence(s) Photographie – Montelimar, Biennale Internationale de l’Image de Nancy, Filmwinter Festival for Expanded Media – Stuttgart, Instants Vidéo – Marseille, Internationale TanzFilmPlattform – Berlin), in Spielstätten für zeitgenössische Kunst (Salon de Montrouge, Aesthetica Art Prize – York, Jeune Création – Romainville, la Nuit Blanche – Paris, Centre des arts d’Enghien-les-Bains) und in zeitgenössischen Tanztheatern (Le GymnaseCDCN de Roubaix, Ballet du Nord CCN de Roubaix, le Cent-Quatre – Paris).
 
REGAINED BATHERS spielt mit der traditionellen Darstellung des weiblichen Aktes durch das Thema der Badenden, frei inspiriert von Vallottons Gemälde “Drei Frauen und ein kleines Mädchen spielen im Wasser”. Durch die Zusammenarbeit mit Tänzerinnen findet eine Wiederaneignung des Körpers statt, wobei die Frauen voll aktiv werden und entscheiden, was sie dem Künstler und dem Betrachter geben oder nicht geben wollen. In einer Atmosphäre, die sowohl an das Meer als auch an die Dämmerung erinnert, gibt es ein Porträt von vier Frauen zu entdecken.

SOUDOS Durch einfache geometrische Spiele bringt diese Serie Körperhaltungen auf ihre Essenz zurück. Durch die bewusste Fokussierung auf Teile des Körpers, die sich von der Identifikation mit der fotografierten Person lösen, setzt dieses Projekt eine langfristige Arbeit an grafischen Spielen zwischen dem menschlichen Körper und seiner Umgebung fort. Es ist auch eine Untersuchung über eine mögliche Objektivierung des Körpers, die nicht mehr verfremdend ist.